Albert Ostermaier: Death Valley Junction

lit radio ostermaier webRund 200 Gäste waren zur Sommernacht der Künste in der Katholischen Akademie Bayern zu Gast. "Dante trifft Albert Ostermaier" war Titel und Programm. Veranstaltet wurde die Sommernacht anlässlich des 750. Geburtstags von Dante Alighieri in Zusammenarbeit mit dem Istituto Italiano di Cultura München und dem Forum Italia. Nach einem analytischen Vortrag des SZ-Literatur-Kritikers Prof. Dr. C. Bernd Sucher zum Thema "Dantes Spuren in der Literatur" kam die Kunst selbst zu Wort. Albert Ostermaier las - unterstützt durch die Schauspielerin Alexandra Kamp und C. Bernd Sucher - aus seinem Werk "Death Valley Junction", einem Theaterstück von 2000 für acht Darsteller, in dem Ostermaier viele Motive aus der Göttlichen Komödie verarbeitet hat. Mit auf dem Podium saß der Filmkomponist Hans Platzgumer, der seinerseits als Autor von Romanen, Hörspielen und Opern tätig ist. Er improvisierte live einen illustrierenden Klangteppich elektronischer Musik.

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Hier hören Sie Auszüge aus der Lesung: "Death Valley Junction"

Hier sehen Sie ein kurzes Video zur Veranstaltung Sommernacht der KünsteMediathek der Katholischen Akademie Bayern

Hier sehen Sie das Programmblatt der Veranstaltung mit Albert Ostermaier

 

Hans Maier

lit radio maier web"Für ein gutes, klares, womöglich sogar anmutiges Deutsch gehe ich auch heute meilenweit!" (Hans Maier) Der ehemalige bayerische Kultusminister Hans Maier, der zunächst als Professor für Politische Wissenschaften von 1988 bis 1999 als Inhaber des Guardini-Lehrstuhls für Christliche Weltanschauung, Religions- und Kulturtheorie an der Münchner Universität wirkte, hat mit weit über 600 Titeln ein ungemein reiches publizistisches Werk vorgelegt. Er wurde in der Politikwissenschaft unter anderem durch seine Pubklikationen zum Thema 'Politische Religion' bekannt. Zudem war er Mitherausgeber der Wochenzeitung 'Rheinischer Merkur'.

Staat – Kirche – Verwaltung sind seine großen Lebensthemen. Sie lagen, wie er selbst einmal formulierte, „im 20. Jahrhundert, in einer Zeit der Umbrüche und Diskontinuitäten, einfach am Weg.“ Von 1985-88 war Hans Maier Präsident des Deutschen Bühnenvereins-Bundesverband deutscher Theater. Außerdem war der passionierte Organist von 1976 bis 1988 Präsident des Zentralkomitees der Deutschen Katholiken, dem er viele weitere Jahre angehörte. 1996 wurde er mit dem Ehrenring der Görres-Gesellschaft ausgezeichnet, 2004 zum ordentlichen Mitglied der Philosophisch-Historischen Klasse der Bayerischen Akademie der Wissenschaften gewählt. Seit 1976 ist er Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung.

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Seine 2011 erschienene Autobiographie „Böse Jahre, gute Jahre – ein Leben 1931 ff.“ fand begeisterte Resonanz. Aus diesem Buch las er an dem Abend der Reihe "Autoren zu Gast bei Albert von Schirnding" 2012 in der Katholischen Akademie in Bayern.

Hier geht es zur Radiosendung: Lesung mit Hans Maier

 

lit radio maier schuller webFlorian Schuller, Katholische Akademie Bayern, rechts im Bild, bei der Begrüßung. Sitzend: Albert von Schirnding (links) und Hans Maier.

 

 

Tankred Dorst (Teil 1)

lit radio dorst webEr hat nahezu alle bedeutenden deutschen Literaturpreise erhalten, den Großen Literaturpreis der Bayerischen Akademie der Schönen Künste (1983), den Georg-Büchner-Preis der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung (1990) oder den Schiller-Gedächtnispreis 2010; nicht zuletzt 2008 zusammen mit seiner Gattin den Kulturpreis der deutschen Katholiken: Tankred Dorst - diesmal in unserer Themenreihe „zu Gast bei Albert von Schirnding“. Er zählt, wie es in der Stuttgarter Preisbegründung formuliert ist, „zu den wichtigsten deutschen Autoren unserer Zeit, deren Bedeutung über die Gegenwart hinausreicht.“ Und weit über die deutschen Grenzen. Noch im Januar dieses Jahres wurde Dorsts „Parzival“ in Vietnam in einer grandiosen Inszenierung aufgeführt. Bei seiner Arbeit ist ihm seine Frau Ursula Ehler-Dorst weit mehr als nur „eine Art Kontrollinstanz im tagtäglichen Kommunikationsprozess“ (Ehler-Dorst). Mit ihr bezeichnet er sich als die „kleinste Gruppe“, in der er tätig ist, und diese Gruppe gehört mit über 40 Dramen, Filmskripten, Fernsehspielen und Erzählungen zu den produktivsten Theaterautoren Deutschlands.

Die Radiosendung finden Sie hier: Lesung mit Tankred Dorst

Das Programm der Veranstaltung der Katholischen Akademie mit Tankred Dorst ist hier abrufbar: Programmblatt

 

lit radio dorst gruppe webTankred Dorst, Ursula Ehler-Dorst, Albert von Schirnding und Akademiedirektor Dr. Florian Schuller

Tankred Dorst (Teil 2)

lit radio dorst webEr hat nahezu alle bedeutenden deutschen Literaturpreise erhalten, den Großen Literaturpreis der Bayerischen Akademie der Schönen Künste (1983), den Georg-Büchner-Preis der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung (1990) oder den Schiller-Gedächtnispreis 2010; nicht zuletzt 2008 zusammen mit seiner Gattin den Kulturpreis der deutschen Katholiken: Tankred Dorst - diesmal in unserer Themenreihe „zu Gast bei Albert von Schirnding“. Er zählt, wie es in der Stuttgarter Preisbegründung formuliert ist, „zu den wichtigsten deutschen Autoren unserer Zeit, deren Bedeutung über die Gegenwart hinausreicht.“ Und weit über die deutschen Grenzen. Noch im Januar dieses Jahres wurde Dorsts „Parzival“ in Vietnam in einer grandiosen Inszenierung aufgeführt. Bei seiner Arbeit ist ihm seine Frau Ursula Ehler-Dorst weit mehr als nur „eine Art Kontrollinstanz im tagtäglichen Kommunikationsprozess“ (Ehler-Dorst). Mit ihr bezeichnet er sich als die „kleinste Gruppe“, in der er tätig ist, und diese Gruppe gehört mit über 40 Dramen, Filmskripten, Fernsehspielen und Erzählungen zu den produktivsten Theaterautoren Deutschlands.

Die Radiosendung finden Sie hier: Lesung mit Tankred Dorst

Das Programm der Veranstaltung der Katholischen Akademie mit Tankred Dorst ist hier abrufbar: Programmblatt

  

lit radio dorst gruppe webTankred Dorst, Ursula Ehler-Dorst, Albert von Schirnding und Akademiedirektor Dr. Florian Schuller

 

Arnold Stadler (Teil 1)

lit radio stadler lesung webArnold Stadler sei ein Erinnerungskünstler, sagen die Kritiker, ein sprachmächtiger Vergangenheits-Spieler. Sein unverwechselbarer Stil, „Beginn einer epischen Entfaltung“ (Martin Walser), pendle zwischen unheilbarem Schmerz und rettendem Scherz. Der diesmalige Gast in Albert von Schirndings Reihe hat so ziemlich alle wichtigen Literaturpreise im deutschsprachigen Raum erhalten, nicht zuletzt den von der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung verliehenen Georg-Büchner-Preis (1999). Dabei schien sein Weg zunächst in eine ganz andere Richtung als die des Schriftstellers zu gehen. In der badischen Kleinstadt Meßkirch geboren und auf dem elterlichen Bauernhof in Rast aufgewachsen, spielte er lange Zeit mit dem Gedanken, Priester zu werden. So studierte er zunächst katholische Theologie in München, Rom und Freiburg, dann aber Germanistik in Köln und Bonn, ehe er in den 80er Jahren das Schreiben zu seinem Beruf machte. Warum Schriftsteller? „Nicht weil ich etwas sagen wollte, sondern weil ich etwas sagen musste. Ich habe immer versucht, mir über meine Begegnung mit der Welt, meine Situation, Klarheit zu schaffen.“

 

Hier geht es zur Radiosendung: Lesung mit Arnold Stadler

 

lit radio stadler podium webIn der Katholischen Akademie Bayern: ganz rechts Albert von Schirnding im Gespräch mit Arnold Stadler. Links: Signierstunde im Anschluss an die Lesung.