Barbara von Wulffen (Teil 2)

lit radio wulffen webDie 1936 geborene Schriftstellerin Barbara von Wulffen, Tochter des Schriftsteller-Ehepaars Sophie Dorothee und Clemens Podewils, ist zunächst als Verfasserin bedeutender Essays zu aktuellen Fragen hervorgetreten: „Zwischen Glück und Ghetto“ behandelt das Thema der Familie in einem dem Zeitgeist von 1980 und dem von heute durchaus nicht konformen Eigen-Sinn, und der Band „Lichtwende“ von 1985 enthält eine Sammlung von poetischen und gleichwohl wirklichkeitsnahen Landschaftsbildern, die zeigen sollen, „was da eigentlich auf dem Spiel steht, wie groß unsere Verluste sein würden“. Im Jahr 1989 erschien Barbara von Wulffens Buch „Urnen voll Honig“, der aus zahlreichen Erinnerungsscherben zum leuchtenden, einleuchtenden Muster zusammengefügte, eine Kindheit in Böhmen vergegenwärtigende erste Roman der Autorin. Drei ungewöhnliche Elemente verbinden sich hier zu einer eigenartigen Konstellation: das Kindheitsgeschehen, die Topographie eines todgeweihten Lebensraums, das Ende einer Ära. Auch Barbara von Wulffens zweiter Roman „Maureen“ widmet sich einer teils untergegangenen, teils vom Untergang bedrohten Welt: Die um ein Farmer-Ehepaar gruppierten Geschichten spielen in Irland. – „Von Nachtigallen und Grasmücken“ berichtet über das irdische Vergnügen an Vogelkunde und Biologie. Persönliche Erinnerung und fundierte Kennerschaft verbinden sich zu einem höchst originellen Buch. Barbara von Wulffen ist Trägerin mehrerer Literaturpreise, darunter des Eichendorff-Preises, und Mitglied der Bayerischen Akademie der Schönen Künste. 

Die Radiosendung finden Sie hier: Lesung mit Barbara von Wulffen

Das Programm der Veranstaltung der Katholischen Akademie mit Barbara von Wulffen ist hier abrufbar: Programmblatt

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Martin Walser (Teil 1)

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Mehr als 450 Literaturfreunde kamen am Abend des 12. Juni 2013 in die Akademie, um Martin Walser in unserer Reihe "Autoren zu Gast bei Albert von Schirnding" zu sehen und ihm zuzuhören. Dem wie immer gekonnten Einführungsvortrag des Gastgebers - selbst ein bekannter Autor und Publizist - folgte eine Betrachtung des 86-jährigen Schriftstellers zum Verhältnis von Literatur und Religion. Dazu passend las Martin Walser aus dem vom Wiener Dogmatiker Jan-Heiner Tück jüngst herausgegebenen Sammelband "Was fehlt, wenn Gott fehlt? Martin Walser über Rechtfertigung - Theologische Erwiderungen". Anschließend unterhielten sich beide Literaten über Walsers Essay "Rechtfertigung, eine Versuchung" und weitere spannende Themen.

 

Die Radiosendung finden Sie hier: Lesung mit Martin Walser

Das Programm der Veranstaltung der Katholischen Akademie mit Martin Walser ist hier abrufbar: Programmblatt
Weitere Informationen finden Sie in der Zeitschrift der Katholischen Akademie, Ausgabe 6/2013: zur debatte

 

lit radio walser sign webMartin Walser, Signierstunde in der Katholischen Akademie, München. 

 

Martin Walser (Teil 2)

lit radio walser1 webMehr als 450 Literaturfreunde kamen am Abend des 12. Juni 2013 in die Akademie, um Martin Walser in unserer Reihe "Autoren zu Gast bei Albert von Schirnding" zu sehen und ihm zuzuhören. Dem wie immer gekonnten Einführungsvortrag des Gastgebers - selbst ein bekannter Autor und Publizist - folgte eine Betrachtung des 86-jährigen Schriftstellers zum Verhältnis von Literatur und Religion. Dazu passend las Martin Walser aus dem vom Wiener Dogmatiker Jan-Heiner Tück jüngst herausgegebenen Sammelband "Was fehlt, wenn Gott fehlt? Martin Walser über Rechtfertigung - Theologische Erwiderungen". Anschließend unterhielten sich beide Literaten über Walsers Essay "Rechtfertigung, eine Versuchung" und weitere spannende Themen.

 

Die Radiosendung finden Sie hier: Lesung mit Martin Walser


Das Programm der Veranstaltung der Katholischen Akademie mit Martin Walser ist hier abrufbar: Programmblatt

Weitere Informationen finden Sie in der Zeitschrift der Katholischen Akademie, Ausgabe 6/2013: zur debatte


lit radio walser schirnding webAlbert von Schirnding und Martin Walser beim Podiumsgespräch in der Katholischen Akademie, München.

 

Jan Wagner (Teil 1)

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Schon lange war Jan Wagner für den sommerlichen Literaturabend der Katholischen Akademie Bayern eingeladen. Dann kam im Frühjahr die Auszeichnung mit dem renommierten Literaturpreis der Leipziger Buchmesse für seinen Gedichtband „Regentonnenvariationen“. Diese außergewöhnliche Ehrung – erstmals für einen Lyriker – war für uns eine kleine Überraschung und brachte große Freude. Bereits das Erstlingswerk dieses 1971 in Hamburg geborenen und in Berlin lebenden Lyrikers „Probebohrungen im Himmel“ (2001) ließ aufhorchen, und alle weiteren Gedichtbände – „Guerickes Sperling“ (2004), „Australien“ (2010), „Die Eulenhasser in den Hallenhäusern“ (2012) – sorgten beim Fachpublikum für Aufsehen. Eine Fülle von Stipendien belegen dies, beispielsweise das Stipendium der Deutschen Akademie Villa Massimo (2011) und zuletzt der Carl-Friedrich-von-Siemens-Stiftung (2014). Hinzu kommen hochkarätige Auszeichnungen wie der Kranichsteiner Literaturpreis (2011), der Eduard-Mörike-Preis (2014) und der Georg-Büchner-Preis (2017). Jan Wagner, der auch als Übersetzer englischsprachiger Lyrik und Verfasser zahlreicher Essays hervorgetreten ist, ist u.a. Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung, der Bayerischen Akademie der Schönen Künste sowie der Akademie der Wissenschaften und Literatur in Mainz. Längst wird er auch international geschätzt. Gedichte von ihm sind mittlerweile in rund 30 Sprachen übersetzt. Der Erfolg ruft neuerdings sogar Kritiker auf den Plan. Wie populär dürfen Gedichte sein?

Die Radiosendung finden Sie hier: Lesung mit Jan Wagner

Das Programm der Veranstaltung der Katholischen Akademie mit Jan Wagner ist hier abrufbar: Programmblatt

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 Die thematische Hinführung übernahm Albert von Schirnding, links im Bild. Martin Rasch (Mitte), Dozent an der Hochschule für Musik und Theater in München, begleitete die Veranstaltung am Flügel.

Jan Wagner (Teil 2)

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Schon lange war Jan Wagner für den sommerlichen Literaturabend der Katholischen Akademie Bayern eingeladen. Dann kam im Frühjahr die Auszeichnung mit dem renommierten Literaturpreis der Leipziger Buchmesse für seinen Gedichtband „Regentonnenvariationen“. Diese außergewöhnliche Ehrung – erstmals für einen Lyriker – war für uns eine kleine Überraschung und brachte große Freude. Bereits das Erstlingswerk dieses 1971 in Hamburg geborenen und in Berlin lebenden Lyrikers „Probebohrungen im Himmel“ (2001) ließ aufhorchen, und alle weiteren Gedichtbände – „Guerickes Sperling“ (2004), „Australien“ (2010), „Die Eulenhasser in den Hallenhäusern“ (2012) – sorgten beim Fachpublikum für Aufsehen. Eine Fülle von Stipendien belegen dies, beispielsweise das Stipendium der Deutschen Akademie Villa Massimo (2011) und zuletzt der Carl-Friedrich-von-Siemens-Stiftung (2014). Hinzu kommen hochkarätige Auszeichnungen wie der Kranichsteiner Literaturpreis (2011), der Eduard-Mörike-Preis (2014) und der Georg-Büchner-Preis (2017). Jan Wagner, der auch als Übersetzer englischsprachiger Lyrik und Verfasser zahlreicher Essays hervorgetreten ist, ist u.a. Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung, der Bayerischen Akademie der Schönen Künste sowie der Akademie der Wissenschaften und Literatur in Mainz. Längst wird er auch international geschätzt. Gedichte von ihm sind mittlerweile in rund 30 Sprachen übersetzt. Der Erfolg ruft neuerdings sogar Kritiker auf den Plan. Wie populär dürfen Gedichte sein?

Die Radiosendung finden Sie hier: Lesung mit Jan Wagner

Das Programm der Veranstaltung der Katholischen Akademie mit Jan Wagner ist hier abrufbar: Programmblatt

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 Die thematische Hinführung übernahm Albert von Schirnding, links im Bild. Martin Rasch (Mitte), Dozent an der Hochschule für Musik und Theater in München, begleitete die Veranstaltung am Flügel.