Jenny Erpenbeck (Teil 1)

lit radio erpenbeck webDie Kritiker waren voll des Lobes über ihren Roman Gehen, ging, gegangen, der vom zentralen Thema unserer Tage, der Flüchtlingsfrage, handelt. Bereits 2013 hatte Jenny Erpenbeck den Joseph-Breitbach-Preis für ein Gesamtwerk erhalten, „in dem sich künstlerische Wahrhaftigkeit mit hoher Formkunst, Sprachschönheit und einer Evokationskraft verbindet, die uns in jedem Augenblick zu Mitleidenden und Mitfühlenden macht“, und 2015 den hoch angesehenen englischen Independent Foreign Fiction Prize. Entwurzelung und Heim-Suchung ist das große Thema ihrer Bücher, beispielsweise im Roman von 2012 Aller Tage Abend. Darin beschreibt sie die Geschichte einer Familie, vielleicht auch die der eigenen, in den Wirren des 20. Jahrhunderts inmitten der oft winzigen Zufälle, die das Leben bestimmen. Ein ebenso sprachlich meisterhaftes wie atemberaubendes Buch – der Leser ahnt, dass die studierte Theaterwissenschaftlerin und Musiktheaterregisseurin auch als Regisseurin für Oper und Musiktheater arbeitet. Kein Wunder also, dass im Herbst 2016 noch zwei weitere hochkarätige Literaturpreise, folgen werden, der Thomas Mann-Preis der Bayerischen Akademie der Schönen Künste und der Hansestadt Lübeck sowie der Walter-Hasenclever-Literaturpreis der Stadt Aachen. 

Die Radiosendung finden Sie hier: Lesung mit J. Erpenbeck

Das Programm der Veranstaltung der Katholischen Akademie mit Jenny Erpenbeck ist hier abrufbar: Programmblatt

Ein Jubiläum! Albert von Schirndings Literaturreihe präsentiert nun schon eine Dekade lang literarische Höhepunkte.

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Jenny Erpenbeck (Teil 2)

lit radio erpenbeck webDie Kritiker waren voll des Lobes über ihren Roman Gehen, ging, gegangen, der vom zentralen Thema unserer Tage, der Flüchtlingsfrage, handelt. Bereits 2013 hatte Jenny Erpenbeck den Joseph-Breitbach-Preis für ein Gesamtwerk erhalten, „in dem sich künstlerische Wahrhaftigkeit mit hoher Formkunst, Sprachschönheit und einer Evokationskraft verbindet, die uns in jedem Augenblick zu Mitleidenden und Mitfühlenden macht“, und 2015 den hoch angesehenen englischen Independent Foreign Fiction Prize. Entwurzelung und Heim-Suchung ist das große Thema ihrer Bücher, beispielsweise im Roman von 2012 Aller Tage Abend. Darin beschreibt sie die Geschichte einer Familie, vielleicht auch die der eigenen, in den Wirren des 20. Jahrhunderts inmitten der oft winzigen Zufälle, die das Leben bestimmen. Ein ebenso sprachlich meisterhaftes wie atemberaubendes Buch – der Leser ahnt, dass die studierte Theaterwissenschaftlerin und Musiktheaterregisseurin auch als Regisseurin für Oper und Musiktheater arbeitet. Kein Wunder also, dass im Herbst 2016 noch zwei weitere hochkarätige Literaturpreise, folgen werden, der Thomas Mann-Preis der Bayerischen Akademie der Schönen Künste und der Hansestadt Lübeck sowie der Walter-Hasenclever-Literaturpreis der Stadt Aachen. 

Die Radiosendung finden Sie hier: Lesung mit J. Erpenbeck

Das Programm der Veranstaltung der Katholischen Akademie mit Jenny Erpenbeck ist hier abrufbar: Programmblatt

Ein Jubiläum! Albert von Schirndings Literaturreihe präsentiert nun schon eine Dekade lang literarische Höhepunkte.

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Barbara von Wulffen (Teil 1)

lit radio wulffen webDie 1936 geborene Schriftstellerin Barbara von Wulffen, Tochter des Schriftsteller-Ehepaars Sophie Dorothee und Clemens Podewils, ist zunächst als Verfasserin bedeutender Essays zu aktuellen Fragen hervorgetreten: „Zwischen Glück und Ghetto“ behandelt das Thema der Familie in einem dem Zeitgeist von 1980 und dem von heute durchaus nicht konformen Eigen-Sinn, und der Band „Lichtwende“ von 1985 enthält eine Sammlung von poetischen und gleichwohl wirklichkeitsnahen Landschaftsbildern, die zeigen sollen, „was da eigentlich auf dem Spiel steht, wie groß unsere Verluste sein würden“. Im Jahr 1989 erschien Barbara von Wulffens Buch „Urnen voll Honig“, der aus zahlreichen Erinnerungsscherben zum leuchtenden, einleuchtenden Muster zusammengefügte, eine Kindheit in Böhmen vergegenwärtigende erste Roman der Autorin. Drei ungewöhnliche Elemente verbinden sich hier zu einer eigenartigen Konstellation: das Kindheitsgeschehen, die Topographie eines todgeweihten Lebensraums, das Ende einer Ära. Auch Barbara von Wulffens zweiter Roman „Maureen“ widmet sich einer teils untergegangenen, teils vom Untergang bedrohten Welt: Die um ein Farmer-Ehepaar gruppierten Geschichten spielen in Irland. – „Von Nachtigallen und Grasmücken“ berichtet über das irdische Vergnügen an Vogelkunde und Biologie. Persönliche Erinnerung und fundierte Kennerschaft verbinden sich zu einem höchst originellen Buch. Barbara von Wulffen ist Trägerin mehrerer Literaturpreise, darunter des Eichendorff-Preises, und Mitglied der Bayerischen Akademie der Schönen Künste. 

Die Radiosendung finden Sie hier: Lesung mit Barbara von Wulffen

Das Programm der Veranstaltung der Katholischen Akademie mit Barbara von Wulffen ist hier abrufbar: Programmblatt

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Barbara von Wulffen (Teil 2)

lit radio wulffen webDie 1936 geborene Schriftstellerin Barbara von Wulffen, Tochter des Schriftsteller-Ehepaars Sophie Dorothee und Clemens Podewils, ist zunächst als Verfasserin bedeutender Essays zu aktuellen Fragen hervorgetreten: „Zwischen Glück und Ghetto“ behandelt das Thema der Familie in einem dem Zeitgeist von 1980 und dem von heute durchaus nicht konformen Eigen-Sinn, und der Band „Lichtwende“ von 1985 enthält eine Sammlung von poetischen und gleichwohl wirklichkeitsnahen Landschaftsbildern, die zeigen sollen, „was da eigentlich auf dem Spiel steht, wie groß unsere Verluste sein würden“. Im Jahr 1989 erschien Barbara von Wulffens Buch „Urnen voll Honig“, der aus zahlreichen Erinnerungsscherben zum leuchtenden, einleuchtenden Muster zusammengefügte, eine Kindheit in Böhmen vergegenwärtigende erste Roman der Autorin. Drei ungewöhnliche Elemente verbinden sich hier zu einer eigenartigen Konstellation: das Kindheitsgeschehen, die Topographie eines todgeweihten Lebensraums, das Ende einer Ära. Auch Barbara von Wulffens zweiter Roman „Maureen“ widmet sich einer teils untergegangenen, teils vom Untergang bedrohten Welt: Die um ein Farmer-Ehepaar gruppierten Geschichten spielen in Irland. – „Von Nachtigallen und Grasmücken“ berichtet über das irdische Vergnügen an Vogelkunde und Biologie. Persönliche Erinnerung und fundierte Kennerschaft verbinden sich zu einem höchst originellen Buch. Barbara von Wulffen ist Trägerin mehrerer Literaturpreise, darunter des Eichendorff-Preises, und Mitglied der Bayerischen Akademie der Schönen Künste.

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Das Programm der Veranstaltung der Katholischen Akademie mit Barbara von Wulffen ist hier abrufbar: Programmblatt

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Albert Ostermaier: Death Valley Junction

lit radio ostermaier webRund 200 Gäste waren zur Sommernacht der Künste in der Katholischen Akademie Bayern zu Gast. "Dante trifft Albert Ostermaier" war Titel und Programm. Veranstaltet wurde die Sommernacht anlässlich des 750. Geburtstags von Dante Alighieri in Zusammenarbeit mit dem Istituto Italiano di Cultura München und dem Forum Italia. Nach einem analytischen Vortrag des SZ-Literatur-Kritikers Prof. Dr. C. Bernd Sucher zum Thema "Dantes Spuren in der Literatur" kam die Kunst selbst zu Wort. Albert Ostermaier las - unterstützt durch die Schauspielerin Alexandra Kamp und C. Bernd Sucher - aus seinem Werk "Death Valley Junction", einem Theaterstück von 2000 für acht Darsteller, in dem Ostermaier viele Motive aus der Göttlichen Komödie verarbeitet hat. Mit auf dem Podium saß der Filmkomponist Hans Platzgumer, der seinerseits als Autor von Romanen, Hörspielen und Opern tätig ist. Er improvisierte live einen illustrierenden Klangteppich elektronischer Musik.

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Hier hören Sie Auszüge aus der Lesung: "Death Valley Junction"

Hier sehen Sie ein kurzes Video zur Veranstaltung Sommernacht der KünsteMediathek der Katholischen Akademie Bayern

Hier sehen Sie das Programmblatt der Veranstaltung mit Albert Ostermaier

 

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