Ulrike Guérot: "Warum Europa eine Republik werden muss!"

lit radio guerot webPolitikwissenschaftlerin und Publizistin Prof. Dr. Ulrike Guérot ist Professorin für Europapolitik und Demokratieforschung an der Donau-Universität in Krems und Gründerin und Direktorin des „European Democracy Lab“ (EDL) in Berlin. Sie beschäftigt sich mit der Zukunft der europäischen Demokratie. Über ihr Buch „Warum Europa eine Republik werden muss! Eine politische Utopie“ sprach sie in der Katholischen Akademie Bayern mit Christian Ude, 1993-2014 OB der bay. Landeshauptstadt München, und Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Dieter Grimm, Professor (em.) für Öffentliches Recht an der Humboldt-Universität zu Berlin und Bundesverfassungsrichter a.D.

  

Dieser Link führt zum Gespräch mit Ulrike Guérot über ihre politische Utopie

Diese Links führen zu weiterführenden Informationen im Archiv der Katholischen Akademie: Dokumentation in der Zeitschrift "zur debatte"

Programmblatt zur Veranstaltung "Europa - die Macht und das Recht"

 

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Joachim Kaiser (Teil 1)

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Joachim Kaiser kann nach über 50-jähriger Schaffenszeit auf ein Gesamtwerk blicken, das seinesgleichen sucht. Seine Altersgruppe, die von ihm so bezeichneten „Fünfundvierziger“, hat nach dem Zweiten Weltkrieg die Bundesrepublik geprägt wie keine folgende Generation. Kaiser spricht von ganz großem Glück, das sie gehabt hätten. „Denn alles Misslingen hat seine Gründe, aber alles Gelingen sein Geheimnis.“ Am 2. Dezember 2008 sprachen in der Katholischen Akademie der Verleger und Autor Michael Krüger und Joachim Kaiser miteinander, der dieser Tage seinen 80. Geburtstag feiern konnte.

Die Radiosendung finden Sie hier: Gespräch mit Joachim Kaiser

 

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Joachim Kaiser (Teil 2)

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Joachim Kaiser kann nach über 50-jähriger Schaffenszeit auf ein Gesamtwerk blicken, das seinesgleichen sucht. Seine Altersgruppe, die von ihm so bezeichneten „Fünfundvierziger“, hat nach dem Zweiten Weltkrieg die Bundesrepublik geprägt wie keine folgende Generation. Kaiser spricht von ganz großem Glück, das sie gehabt hätten. „Denn alles Misslingen hat seine Gründe, aber alles Gelingen sein Geheimnis.“ Am 2. Dezember 2008 sprachen in der Katholischen Akademie der Verleger und Autor Michael Krüger und Joachim Kaiser miteinander, der dieser Tage seinen 80. Geburtstag feiern konnte.

Die Radiosendung finden Sie hier: Gespräch mit Joachim Kaiser

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Lorenz Schütze über Werner Bergengruen

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Werner Bergengruen (1892-1964) war zu Lebzeiten von Lesern und Literaturkritik gleichermaßen hoch geschätzt. Er galt dann auch als einer der erfolgreichsten Autoren in der frühen Bundesrepublik. So gehört z.B. „Der letzte Rittmeister“ von 1952 zu den wohl beliebtesten Werken der Nachkriegszeit. Bergengruens Bücher verkauften sich in millionenfacher Auflage, und etliche der Texte wurden an Schulen zur Pflichtlektüre. Das änderte sich grundlegend nach 1968. Seine Ethik wurde als konservativ gescholten, und vor allem der unerschütterliche Glaube, die Welt sei von Gott geschaffen und somit im Kern „heil“, galt nun als nicht mehr zeitgemäß. Werner Bergengruen wurde zum christlichen Traditionalisten abgestempelt, geriet mehr und mehr in Vergessenheit. In den letzten Jahren allerdings zeichnet sich erneut ein Wandel ab. So wird Bergengruen als Protagonist einer während der NS-Zeit in Wort und Tat konsequenten, unzweifelhaften „inneren Emigration“ herausgestellt, deren arrogante Aburteilung durch selbstgerechte spätere Generationen ihrerseits in die Krise geraten ist. Die von der Werner Bergengruen-Gesellschaft zusammen mit der Katholischen Akademie Bayern konzipierte Tagung anlässlich des 50. Todestages erkundet, u.a. über die Zeugenschaft von Zeitgenossen und Freunden Bergengruens sowie mit Blick auf seine Tagebuch-Aufzeichnungen, die geistige und religiöse Haltung, die ihn zum Widerstand gegen den Ungeist der Zeit und zur Behauptung der Poesie führte. Lorenz Schütze referiert über Bergengruens Konversion zum Katholizismus.

Die Radiosendung mit dem Referat von Lorenz Schütze HÖREN SIE HIER.

Das Programm der Veranstaltung der Katholischen Akademie in Zusammenarbeit mit der Werner Bergengruen-Gesellschaft ist hier abrufbar: Programmblatt

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Otto Betz über Werner Bergengruen

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Werner Bergengruen (1892-1964) war zu Lebzeiten von Lesern und Literaturkritik gleichermaßen hoch geschätzt. Er galt dann auch als einer der erfolgreichsten Autoren in der frühen Bundesrepublik. So gehört z.B. „Der letzte Rittmeister“ von 1952 zu den wohl beliebtesten Werken der Nachkriegszeit. Bergengruens Bücher verkauften sich in millionenfacher Auflage, und etliche der Texte wurden an Schulen zur Pflichtlektüre. Das änderte sich grundlegend nach 1968. Seine Ethik wurde als konservativ gescholten, und vor allem der unerschütterliche Glaube, die Welt sei von Gott geschaffen und somit im Kern „heil“, galt nun als nicht mehr zeitgemäß. Werner Bergengruen wurde zum christlichen Traditionalisten abgestempelt, geriet mehr und mehr in Vergessenheit. In den letzten Jahren allerdings zeichnet sich erneut ein Wandel ab. So wird Bergengruen als Protagonist einer während der NS-Zeit in Wort und Tat konsequenten, unzweifelhaften „inneren Emigration“ herausgestellt, deren arrogante Aburteilung durch selbstgerechte spätere Generationen ihrerseits in die Krise geraten ist. Die von der Werner Bergengruen-Gesellschaft zusammen mit der Katholischen Akademie Bayern konzipierte Tagung anlässlich des 50. Todestages erkundet, u.a. über die Zeugenschaft von Zeitgenossen und Freunden Bergengruens sowie mit Blick auf seine Tagebuch-Aufzeichnungen, die geistige und religiöse Haltung, die ihn zum Widerstand gegen den Ungeist der Zeit und zur Behauptung der Poesie führte. Otto Betz, Professor em. für Allgemeine Erziehungswissenschaft und Religionspädagogik an der Universität Hamburg referiert zu dem Thema >„Mein Zeichen ist ein Feuerscheit“. Über die Lyrik von Werner Bergengruen<.

Die Radiosendung mit dem Referat von Otto Betz HÖREN SIE HIER.

Das Programm der Veranstaltung der Katholischen Akademie in Zusammenarbeit mit der Werner Bergengruen-Gesellschaft ist hier abrufbar: Programmblatt

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