FDA-Rezension: Fran├žoise Frenkel: Nichts, um sein Haupt zu betten

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Zusammen mit ihrem Mann gründete Françoise Frenkel 1921, also kurz nach dem 1. WK, in Berlin eine Französische Buchhandlung, die bald zu einem kulturellen Mittelpunkt wird. Mit der Machtergreifung der Nazis ändern sich die Lebensbedingungen für Françoise Frenkel: sie ist Jüdin. Bis 1939 hält sie es in Berlin aus und verläßt Belrin erst kurz vor Kriegsausbruch nach Paris. Aber auch dort ist sie als Polin Ausländerin und unter dem Vichy-Regime ist sie bald zur Flucht und zu einem Leben im Untergrund gezwungen.

Ihre Aufzeichnungen: >> Nichts, um sein Haupt zu betten << schrieb sie, nachdem es ihr gelungen war, in die Schweiz zu fliehen. Nach der Erstveröffentlichung 1945 brauchte es siebzig Jahre, bis ein Exemplar dieser Buchausgabe in einem Antiquariat aufgestöbert werden sollte und die Aufzeichnungen Frenkels 2015 neu aufgelegt worden sind.

Den Text zur Radiobeitrag finden Sie hier: Francoise Frenkel