FDA Rezension: Atemschaukel von Herta Müller

Herta Müller malt auf der Grundlage von Aufzeichnungen, die Oskar Pastior bei seiner Internierung in einem sibirischen Lager für Zivildeportierte gemacht hat, ein beklemmendes Bild eines vom Hunger geprägten Über-Lebens. Sie schafft dabei Sprachbilder von großer Schönheit und Eindringlichkeit...

Den Radiobeitrag finden Sie hier: FDA Rezension

Rezensenten

Rezensenten für das Literatur-Radio-Bayern

Für das LRB besprechen regelmässig unterschiedliche Rezensenten Bücher aller Genres. Dabei sind es nicht ausschließlich aktuelle Neuerscheinungen.

Derzeit gehören Arndt Stroscher, Gerhard Luhofer, Tobias Nazemi und Susanna Bummel-Vohland zu unseren Rezensenten.

Auf den folgenden Seiten finden Sie einige Informationen über sie, sowie Links zu ihren Blogs, Webseiten und Sozial-Media Seiten.

Arndt Stroscher

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Arndt Stroscher stellt sich vor:astrolibrium

Mein Name ist Arndt Stroscher, in Bloggerkreisen auch als Mr. Rail bekannt. Seit 2010 schreibe ich mir über meine Liebe zur Literatur die bibliophile Seele aus dem Hals und habe vor einem Jahr meine kleine literarische Sternwarte „AstroLibrium“ ins Lesen gerufen.

Ich folge dabei einer ganz eigenen Philosophie mit mehreren Schwerpunkten.





Bücher haben viel mit Sternen gemeinsam:
Man kann sie einteilen in Sternschnuppen, Planeten, Fixsterne. Die Ersteren liefern die schnell vorübergehenden Knalleffekte: man schaut auf, ruft “Siehe da!” und schon sind sie verschwunden. Die Zweiten, also die Irr- und Wandelsterne, haben schon viel mehr Bestand. Sie glänzen, weil sie uns sehr nah stehen, oft heller als die Fixsterne und werden von Nichtkennern mit ihnen verwechselt. Doch auch ihre Wirkung ist nicht von Dauer.

Sie haben zudem nur geborgtes Licht und eine auf ihre Zeitgenossen beschränkte Wirkungssphäre. Sie sind dem ständigen Wandel unterworfen: ein Umlauf von nur einigen Jahren Dauer zeichnet sie dabei aus. Die Dritten allein sind unwandelbar, stehen fest am Firmament, haben eigenes Licht, haben zeitlos Bestand, allerdings… Wegen der Höhe ihrer Position braucht ihr Licht meistens viele Jahre, ehe es dem Menschen sichtbar wird.

Ich habe mich der Suche nach buchigen Fixsternen verschrieben und dazu diese kleine literarische SternwarteAstroLibrium ins Leben gerufen. Sie soll dabei nicht nur Orientierungshilfe sein und die individuelle Suche nach literarischen Fixsternen ein wenig erleichtern, sondern auch einen differenzierten Blick in die unendliche Weite des Raums der bibliophilen Leidenschaft ermöglichen.

AstroLibrium ist ein von mir ins Leben gerufenes Kunstwort und beinhaltet, neben einer Verkürzung meines Namens Arndt STROscher, einen kleinen Hinweis auf eines meiner Lieblingszitate: “Libri amici – libri magistri sunt” (Bücher sind Freunde und Lehrmeister).

Neben Belletristik, Biografien und Jugendbüchern arbeite ich mit besonderem Schwerpunkt mit Büchern, die sich mit Ausgrenzung, Gewalt gegen Minderheiten und der Verarbeitung der Folgen des Holocaust auseinandersetzen. Ich bin gemeinsam mit der Kunstmalerin Peggy Steike in Schulen unterwegs, wir geben Seminare und versuchen gemeinsam das bunte Miteinander der Kulturen zu fördern und im Rückblick auf die Geschichte aus der Geschichte lernen zu können.

Ich bin Pate einer kleinen Bibliothek in einem Kinderheim, in dem 4 bis 17-jährige Kinder und Jugendliche aus sozialen Brennpunkten teilweise dauerhaft untergebracht sind. Wir lesen dort gemeinsam und meine Kinder- und Jugendbücher finden ihren Weg in diese kleine Bibliothek.

Ich arbeite visuell, lasse zu meinen Artikeln Bilderwelten entstehen und lege viel Wert auf den Facebook-Weg, den meine Lesenswegbegleiter mit mir absolvieren. Ganz persönliche Lesereisen spielen sich ab, bis der eigentliche Artikel entsteht.

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Gerhard Luhofer

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Gerhard Luhofer stellt sich vor:

Eigentlich ist garnicht so viel zu sagen. Beruflich habe ich nichts mit Büchern zu tun, weder daß ich welche schreibe oder produziere noch daß ich damit handele.

Ich lese einfach nur gerne, notiere mir hin und wieder ein paar Gedanken und habe dann vor einiger Zeit angefangen, diese in einem Blog zu online zu stellen.

Einen wirklichen Schwerpunkt gibt es für meine Leserei nicht, eher charakterisiert sie sich durch "keine" keine Fantasy, keine Chick-Lit, (praktisch) keine Krimis und Thriller, keine Koch-, Häkel- und Gartenbücher.

All diese Genres (und weitere, aber man muss ja nicht alles verraten) haben auch ihre Berechtigung, aber eben nicht mein Interesse.

Ansonsten bevölkern Gegenwartsliteratur genauso wie schon ältere Titel meine Regale. Gewisse Häufungen gibt es im Bereich der Literatur über Sterben, Tod und Trauer und über jüdisches Schicksal im 3. Reich.

Da ich außerdem noch gerne vorlese, passt das Projekt "literatur RADIO bayern" (auch für mich als Nichtbayern) sehr gut zu meinen Interessen.


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