FDA Lyrik: Norwid – der unergründliche Kosmos (Teil V), von Peter Gehrisch

  • Kategorie: FDA Lyrik
  • Veröffentlicht: Sonntag, 26. März 2017 01:00
  • Geschrieben von Uwe Kullnick
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  • 26 Mär

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Peter Gehrisch führt in Cyprian Norwids Hauptwerk, „Vade-mecum“ (1866), ein. Er verdeutlicht die Aktualität der Aussagen des polnischen Dichters, indem er u.a. Lord Byron zitiert: „Wie viele Male sprach ich […] zu Moore, dass wir falschen Fährten folgten!...“ Im Bezug auf die Befreiung und den intellektuellen Zustand seiner unterdrückten Nation erklärt er: „Kein Schwert und kein Schild verteidigt die Sprache / Das Meisterwerk nur!“ – Zu hören sind Texte in polnischer und deutscher Sprache, vorgetragen von Magdalena Dąbrowska und Peter Gehrisch, der sie ins Polnische übertrug.
Die Musikimpulse entstammen den Chopin-Präsentationen von Josef Hofmann (1876-1957) zu Aufnahmen aus den Jahren von 1935 bis 1945. Literaturhinweis: Cyprian Kamil Norwid, „Vade-mecum“, Leipziger Literaturverlag, Leipzig 2017

 

 

FDA Lyrik: Norwid – der unergründliche Kosmos (Teil IV). Teil 2 des Essays von Peter Gehrisch

  • Kategorie: FDA Lyrik
  • Veröffentlicht: Sonntag, 19. März 2017 01:00
  • Geschrieben von Uwe Kullnick
  • Zugriffe: 104
  • 19 Mär

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„Cyprian Kamil Norwid (1821 bis 1881) gehört zu den ganz großen Lyrikern der Weltliteratur, auch wenn die Welt das noch nicht gemerkt hat. Daraus kann man ihr allerdings keinen Vorwurf machen. Auch die Polen haben geraume Zeit gebraucht, um auf ihren Jahrhundertautor aufmerksam zu werden.“ – teilt Ulrich M. Schmid in der Neuen Zürcher Zeitung mit. – Der zweite Teil des von Peter Gehrisch vorgetragenen Essays „Fern vom Trivium seiner Epoche“ widmet sich Vergleichen mit Dichtern der Moderne und Postmoderne wie Stéphane Mallarmé, Ezra Pound, Gottfried Benn und Jorge Luis Borges.
Literaturhinweis: Cyprian Kamil Norwid, Über die Freiheit des Wortes, Leipziger Literaturverlag, Leipzig 2012, 2. Aufl.

 

 

FDA Lyrik: Norwid – der unergründliche Kosmos (Teil III). Essay Peter Gehrisch, 1. Teil

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Auf die Bedeutung des polnischen Dichters Cyprian Kamil Norwid verweist Josef Brodsky: „Norwid sehe ich als den besten Dichter des 19. Jahrhunderts an – von allen, welche ich kenne, in jeder Sprache. Besser als Baudelaire, besser als Wordsworth, besser als Goethe.“ Diese Einschätzung basiert auf der außergewöhnlichen Gestaltungskraft des polnischen Dichters, der die von der Mehrheit beschrittenen Wege (das Trivium) verlässt und Sein und Welt gleichsam querfeldein in Augenschein nimmt.
Zu Gehör bringt Peter Gehrisch den ersten Teil seines Essays „Fern vom Trivium seiner Epoche. Anmerkungen zu Schaffen und Bedeutung von Cyprian Kamil Norwid“. Hier wird der Text, den der Verfasser 2013 anlässlich einer Norwid-Konferenz an der Katholischen Universität in Lublin zum ersten Mal vortrug, geringfügig geändert, erweitert und in deutscher Sprache wiedergegeben.
Literaturhinweis: Cyprian Kamil Norwid, Über die Freiheit des Wortes, Leipziger Literaturverlag, Leipzig 2012, 2. Aufl.

 

 

FDA Lyrik: Norwid - der unergründliche Kosmos. Teil II. Poln.-Dtsch. v. Peter Gehrisch

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Peter Gehrisch führt in Cyprian Kamil Norwids Epopöe "Über die Freiheit des Wortes" ein, die poetologisch von einzigartiger Bedeutung ist. Zu Gehör gebracht werden Auskünfte über den Vortrag des Dichters vor polnischen Emigranten in Paris und Norwids Begriff im Bezug auf das Wort im Gegensatz zu jenem von Goethe in Faust I (Studierzimmer). Darüber hinaus Fragmente der Verserzählung in polnischer und deutscher Sprache, vorgetragen von Magdalena Dabrowska und Peter Gehrisch, der die deutsche Übertragung besorgte. Die Musikimpulse entstammen den Chopin-Präsentationen von Josef Hofmann (1876-1957) zu Aufnahmen aus den 1930er Jahren..

 

 

FDA Lyrik: Essay – Norwid – der rätselhafte Kosmos (Teil I)

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Für den deutschsprachigen Hörer bringt die Aufnahme eine erste Einführung in das Werk Cyprian Kamil Norwids (1821-1883). Der polnische Dichter, Maler, Bildhauer und Philosoph zählt zu jenen bizarren und rätselreichen Autoren, die sich vom Herkömmlichen krass unterscheiden wie ehedem Luis de Góngora, Stéphane Mallarmé, Ezra Pound oder James Joyce. Sein Oeuvre und seine Bedeutung sind außerhalb des slawischen Sprachraums so gut wie unbekannt geblieben. Zu Gehör gebracht werden Auskünfte über das Schaffen des Dichters, biografische Anmerkungen, das Fragment eines polnischen Originaltextes, vorgetragen von Stanislawa Gehrisch, und das gesamte Gedicht in deutscher Übertragung, gesprochen von Peter Gehrisch. 

Nachdichtung: Peter Gehrisch

Die Musikimpulse entstammen den Chopin-Präsentationen von Francis Planté (1839-1934) und Arthur De Greef (1862-1940).

 

 

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