FDA Literaturbox1: Petra Lang empfing Ingeborg Struckmeyer und Renate Ahrens. Teil 2

Am Samstag, 03. März 2016, 20 Uhr, fand zum 34. Mal die Haidhauser Literaturbox1 im KiM Kino, im Einstein Kultur, statt. Gäste waren Ingeborg Struckmeyer und Renate Ahrens. 

Die Radiosendung finden Sie hier: Das gerettete Kind

Renate Ahrens wurde in Herford geboren, studierte Anglistik und Romanistik in Marburg, Lille und Hamburg. 1986 zog sie mit ihrem Mann nach Dublin und begann als freie Autorin zu arbeiten. Sie schreibt in deutscher und englischer Sprache. Zunächst verfasste sie Texte für den Kinderfunk, Drehbücher fürs Kinderfernsehen und Reisefeatures. Seit 1998 veröffentlichte sie zahlreiche Kinderbücher, zuletzt erschien: „My crazy family. Hilfe, Conor kommt!“, eine deutsch-englische Patchwork-Familiengeschichte (2013). Für ein erwachsenes Publikum schrieb sie die Romane: „Das gerettete Kind“ (2016), „Seit jenem Moment“ (2013), „Ferne Tochter“ (2012), „Fremde Schwestern“ (2011), „Zeit der Wahrheit. Ein Südafrika-Roman“ (2003, Wiederauflage 2015) und „Der Wintergarten“ (2001, Wiederauflage 2014), die Theaterstücke: „Schirokko“ (2008), „Der Nachlass“ (2002) und „When the Wall Came Down“ (1998, dt. „Mütter-Los“, 2001), sowie das Hörspiel: „Back to Berlin“ (1991).

Über „Ferne Tochter“ hieß es in NDR Kultur: „Renate Ahrens erzählt (...) von Menschen, deren Leben aus den Fugen gerät, Menschen auf der Suche nach ihrer Identität, Menschen, die lernen müssen, sich in einer veränderten Welt zu behaupten.“

Und das Schweizer Radio DRS3 urteilte: „Fremde Schwestern“ ist ein Buch für EcholiebhaberInnen: Dieses Buch hallt lange nach. Renate Ahrens’ Roman zeigt meisterlich, dass eine Geschichte nicht nur gut sein muss, sondern auch die richtige Erzählform braucht: dann geht sie durch Mark und Bein.“

Das Werk von Renate Ahrens wurde mehrfach ausgezeichnet. Lesereisen führten sie durch Deutschland, Irland, die Schweiz und Nordamerika. Sie lebte 1996-97 in Kapstadt und 2002-03 in Rom, seitdem wieder in Dublin und Hamburg. Renate Ahrens ist Mitglied des PEN-Zentrums deutschsprachiger Autoren im Ausland.

 

Ingeborg Struckmeyer ist im Ruhrgebiet geboren und aufgewachsen. Nach Abschluss ihres Studiums in Münster und Köln war sie als Diplom-Bibliothekarin tätig. Seit 2004 lebt sie als Autorin in München. In den letzten Jahren erhielt sie mehrere Kurzgeschichten- und Kurzkrimipreise. Sie hat das Märchen „Die gläserne  Prinzessin“ sowie drei Kurzkrimibände veröffentlicht: „Tödliche Rache“, „Todesschreie und Todesängste“. Gemeinsam mit Friedlind Lipsky schrieb sie unter dem Pseudonym Frida Mey die beiden schwarzhumorigen Kriminalromane „Manchmal muss es eben Mord sein“ und „Radieschen von unten“.

Die Haidhauser Literaturbox1 ist eine Bühne für Autoren, Kleinverlage und Literaturzeitschriften, die Prosa, Lyrik, Experimentelles, Theatralisches vortragen wollen. Jeden zweiten Samstag im Monat treten zwei Autorinnen und Autoren pro Abend auf und überzeugen durch ihren Vortrag.